
Behandlungen im Augen MVZ Mihaescu in Würzburg
Intravitreale Injektionen (IVOM) sind ein etabliertes und wirksames Verfahren zur Behandlung verschiedener Erkrankungen der Netzhaut und der Makula. Dabei werden moderne Medikamente direkt in den Glaskörper des Auges eingebracht. Auf diese Weise gelangen die Wirkstoffe gezielt an den Ort der Erkrankung und können dort ihre Wirkung optimal entfalten.
IVOM kommen unter anderem bei folgenden Erkrankungen zum Einsatz:
- altersabhängige Makuladegeneration (AMD)
- diabetisches Makulaödem
- Makulaödem bei retinalen Gefäßverschlüssen
- andere vaskuläre oder entzündliche Netzhauterkrankungen
Die eingesetzten Medikamente hemmen krankhafte Gefäßneubildungen, reduzieren Flüssigkeitseinlagerungen in der Netzhaut und können so das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen oder stabilisieren. In vielen Fällen lässt sich dadurch das Sehvermögen erhalten oder sogar verbessern.
Ablauf der Behandlung
Die intravitreale Injektion erfolgt ambulant unter sterilen Bedingungen. Vor der Behandlung wird das Auge mit betäubenden Augentropfen schmerzfrei gemacht. Die Injektion selbst dauert nur wenige Sekunden und wird in der Regel als gut tolerierbar empfunden. Anschließend erfolgt eine kurze Nachbeobachtung.
Da die Wirkung der Medikamente zeitlich begrenzt ist, sind in der Regel wiederholte Injektionen in festgelegten Abständen notwendig. Die genaue Anzahl und der Behandlungsrhythmus richten sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung und dem individuellen Befund.
Sicherheit und Nachsorge
IVOM sind heute ein sehr sicheres Verfahren. Wie bei jedem medizinischen Eingriff können jedoch Nebenwirkungen oder Komplikationen auftreten, über die wir Sie vor der Behandlung ausführlich aufklären. Nach der Injektion kann es vorübergehend zu Fremdkörpergefühl, leichter Rötung oder verschwommenem Sehen kommen.
Wichtig sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen, um den Therapieerfolg zu überwachen und die Behandlung gegebenenfalls anzupassen.